7. Einführung in die Devices

"Devices" sind uns schon mehrmals begegnet, beispielsweise haben wir sie bereits auf Instrumentenspuren eingesetzt (siehe Laden eines Instrumenten-Presets). Auch an anderen Stellen in Bitwig Studio hatten wir Zugriff auf Devices, die wir bereits eingesetzt haben (siehe Device-Bereich). In diesem Kapitel beschäftigen wir uns nun mit den Grundlagen von Devices.

[Anmerkung]Anmerkung

"Fortgeschrittene" Anwendungen von Devices werden in Kapitel 15: Fortgeschrittene Device-Konzepte behandelt und setzen die Kenntnis dieses Kapitels voraus.

In diesem Kapitel soll nicht jedes Device in allen Einzelheiten vorgestellt werden. Vielmehr sollen hier das grundsätzliche Konzept und die Bedienung von Devices sowie das grafische Layout des Device-Panels erläutert werden. Eine kurze Beschreibung der Devices von Bitwig finden Sie am Ende dieses Handbuchs (siehe Kapitel 18: Device-Referenz).

Wie wir bereits in Kapitel 1: Die Grundlagen von Bitwig Studio erfahren haben, besitzt jede Spur in Bitwig Studio eine Device-Chain. Jede Spur schickt ihre Audio-, Noten- und MIDI-Signale an diese Device-Chain. Innerhalb der Device-Chain werden die Signale wie bei einer Eimerkette von einem Device zum nächsten weitergereicht. Das letzte Device der Kette schickt seine Signale wieder zurück an die Spur, wo sie die Mischpultfunktionen (Lautstärke, Panorama usw.) durchlaufen, bevor sie an den zugewiesenen Ausgangs-Buss geschickt werden.

Devices sind in folgende Kategorien zusammengefasst:

  • Analysis-Devices visualisieren eintreffende Signale. Sie haben keine Auswirkung auf nachfolgende Devices.

    Beispiele hierfür sind Oscilloscope und Spectrum. Beide Devices bieten Optionen sowohl für eine verkleinerte Darstellung (Mini) als auch für eine vergrößerte Device-Ansicht.

  • Audio FX modifizieren eingehende Audiosignale und geben diese wieder aus.

    Beispiele hierfür sind Blur, Freq Shifter, Ring-Mod und Treemonster.

  • Container sind eine Art Behälter für ein oder mehrere Devices.

    Beispiele hierfür sind die Drum Machine (für einzelne Noten-Splits), das Instrument Layer (für Stacks), der Instrument Selector (um Noten [mithilfe von Round-robin, Keyswitches etc.] auf verschiedene Instrumente aufzuteilen) und der Multiband FX-2 (für Multiband-Bearbeitung von Audiosignalen).

  • Delay-Devices sind auf Verzögerung basierte Effekte, die auf eintreffende Audiosignale angewandt werden.

    Beispiele hierfür sind verschiedene Arten von Single-Tap-Delays (wie Delay-1 und Delay-2) sowie Multi-Tap-Delays (Delay-4).

  • Distortion-Devices sind Shaper und andere Prozessoren, die eintreffende Audiosignale verzerren.

    Beispiele hierfür sind Amp, Bit-8 (ein Device, das die Signalqualität verschlechtert) und Saturator.

  • Drum-Devices emulieren einzelne Schlaginstrumente. Sie verwenden eintreffende Noten, um daraus ein Audiosignal zu erzeugen.

    Beispiele hierfür sind verschiedene Emulatoren von elektronischen Drumsounds wie E-Kick, E-Snare und E-Hat.

  • Dynamic-Devices verarbeiten eintreffende Audiosignale aufgrund ihrer Lautstärke.

    Beispiele hierfür sind der Kompressor, Gate, Peak Limiter und Transient Control.

  • EQ-Devices bearbeiten das Frequenzspektrum eintreffender Audiosignale.

    Beispiele hierfür sind verschiedene Arten von Equalizern (wie EQ+ und EQ-DJ).

  • Filter-Devices bearbeiten ebenfalls das Frequenzspektrum eintreffender Audiosignale.

    Beispiele hierfür sind Comb (mit positivem oder negativem Feedback), eine Resonator Bank mit mehreren Ebenen sowie ein frei konfigurierbarer Vocoder.

  • Hardware-Devices senden Signale oder Meldungen an Geräte außerhalb von Bitwig Studio (wie z. B. Hardware-Synthesizer oder Effektgeräte). Dies umfasst das Senden und/oder Empfangen von Audiosignalen, Steuerspannungen (CV) und Clock-Signalen.

    Beispiele hierfür sind HW Clock Out, HW CV Instrument und HW FX.

  • Keyboard-Devices sind Keyboard-Emulatoren, die aus eintreffenden Noten Audiosignale erzeugen.

    Ein Beispiel hierfür ist die Orgel.

  • Modulation-Prozessoren bearbeiten eintreffende Audiosignale mithilfe von LFOs o. Ä.

    Beispiele hierfür sind Chorus+, Flanger und Phaser+ sowie Rotary und Tremolo.

  • MIDI-Devices senden verschiedene MIDI-Daten über die Device-Chain einer Spur. Somit lassen sich Daten an Plug-ins oder externe Hardware (mithilfe des Hardware-Devices von Bitwig) senden.

    Beispiele hierfür sind MIDI CC, MIDI Program Change und MIDI Song Select.

  • Note-FX-Devices modifizieren eintreffende Noten, bevor sie wieder ausgegeben werden.

    Beispiele hierfür sind der Arpeggiator (um gehaltene Noten zu "animieren"), Multi-Note (um mit einer einzelnen Note mehrere Noten gleichzeitig auszulösen) und Note Repeats (um gehaltene Noten in einem bestimmten Timing-Intervall zu wiederholen, mit den optionalen Parametern Chance, Accents, Euclidean Rhythmic Pattern und mehr).

  • Reverb-Devices sind zeitbasierte Effekte, die auf eintreffende Audiosignale angewandt werden.

    Beispiele hierfür sind Reverb sowie das flexible Convolution-Device.

  • Routing-Devices leiten den Signalpfad einer Spur um, sodass Signale aus einer Spur heraus- und wieder hineingeführt werden können.

    Beispiele hierfür sind der Audio Receiver (um ein Audiosignal von einer anderen Spur oder einem anderen Eingang zu empfangen) und der Note Receiver (der dasselbe mit eintreffenden Noten macht).

  • Synth-Devices sind Synthesizer, die ein Audiosignal entweder aus den rudimentären Wellenformen oder aus Audiosamples generieren. Aus eintreffenden Noten werden Audiosignale erzeugt.

    Beispiele hierfür sind Polysynth, FM-4 und Sampler.

  • Grid-Devices verwenden Bitwigs modulare Sounddesign-Umgebung Grid (siehe Kapitel 16: Willkommen im Grid).

    Beispiele hierfür sind FX Grid (um Audioeffekte o. ä. zu erstellen), Note Grid (um Patches zum Bearbeiten oder Erzeugen von Noten zu erstellen) und Poly Grid.

  • Unter Utility befindet sich eine Sammlung verschiedener Devices, die Signale erzeugen, bearbeiten oder zeitlich verschieben können.

    Beispiele hierfür sind einfache Signalgeneratoren (wie Test Tone), Prozessoren (wie z. B. Tool) sowie das Time Shift-Device, mit dem Audio- und Notensignale zeitlich verschoben werden können.

Devices sind zwar nicht zwingend notwendig, eröffnen Ihnen aber viele neue Möglichkeiten und können zu interessanten Ergebnissen führen.

Aufrufen von Devices

Es gibt drei verschiedene Wege, Devices in Ihr Bitwig-Studio-Projekt zu laden: Sie können ein Preset aus dem Browser-Panel laden, ein Device aus dem Browser-Panel laden oder ein Device über den Pop-up-Browser hinzufügen.

Presets aus dem Browser-Panel

Das Tab Presets des Browser-Panels ist ein direkter Weg, Presets aufzurufen. Auf diese Art und Weise können Sie bequem nach Sounds suchen.

Wie bereits in Kapitel 4: Arranger-Clips und das Browser-Panel erläutert, werden im Navigationsbereich des Presets-Tabs (siehe Preset-Tab) sowohl Device-Kategorien als auch Devices selbst angezeigt. Sobald Sie eine Auswahl im oberen Bereich getroffen haben, erscheinen im Auswahlbereich darunter alle entsprechenden Presets. Falls Sie Presets überspringen und Devices lieber direkt auswählen wollen, können Sie dies ebenfalls im Tab Devices tun (siehe Devices-Tab).

Wenn Sie beispielsweise die Option Instrumente im Bereich Device Type auswählen und auf Bitwig im Device-Bereich klicken, zeigt der Auswahlbereich alle Standard-Presets an, die auf einem Device mit einem Bitwig-Studio-Instrument basieren. Dies ist die einfachste Art, nach einem bestimmten Sound zu suchen.

[Anmerkung]Anmerkung

In der Standardeinstellung sind nicht alle Filteroptionen (wie z. B. Device Type, Device etc.) im Navigationsbereich des Browser-Panels sichtbar. Weitere Informationen zu den verschiedenen Filteroptionen finden Sie in Das Browser-Panel.

Sie können Presets außerdem noch unter Bitwig in der Kategorie Devices auswählen, allerdings finden Sie in dieser Liste Presets für alle Arten von Devices. Für eine zielgerichtete Suche browsen Sie besser durch Presets innerhalb eines Device Type.

Um ein Preset mitsamt Device in eine vorhandene Spur einzufügen, ziehen Sie das Preset aus dem Browser-Panel auf die gewünschte Spur.

Dies können Sie in jedem der Editor-Panels tun, einschließlich des Device-Bereichs im Inspektor-Panel, sofern Sie die Zielspur ausgewählt haben.

Um ein Preset mitsamt Device in eine neue Spur einzufügen, ziehen Sie das Preset aus dem Browser-Panel auf den Bereich zwischen zwei bereits vorhandene Spuren.

Dies ist entweder im Arranger-Panel oder im Mixer-Panel möglich, da in diesen Panels das gesamte Projekt dargestellt werden kann.

Devices aus dem Browser-Panel

Sie können auch hier wiederum das Browser-Panel und das Presets-Tab benutzen, um ein bestimmtes Device auszuwählen.

Nachdem Sie ein einzelnes Device markiert haben, werden im Auswahlbereich nur Presets angezeigt, die mit diesem Device erstellt worden sind. Sie können nun eines der Device-Presets wie oben beschrieben importieren, oder das Device selbst mit seinen Grundeinstellungen importieren.

Um ein Device in eine vorhandene Spur einzufügen, ziehen Sie das Device aus dem oberen Bereich des Browser-Panels auf die gewünschte Spur.

In diesem Fall wurde das Device auf das Device-Panel gezogen, welches auf die gewünschte Spur fokussiert war.

Um ein Device in eine neue Spur einzufügen, ziehen Sie das Device aus dem Browser-Panel auf den Bereich zwischen zwei bereits vorhandene Spuren.

Der Pop-up-Browser

Außerhalb des Browser-Panels besteht noch eine weitere Möglichkeit, Devices und Presets zu laden und zu ersetzen (und um Multisamples, Samples oder Audiodateien in einem Sampler-Device zu ersetzen). Der Pop-up-Browser ist ein Floating-Fenster, das an verschiedenen Stellen innerhalb von Bitwig Studio verfügbar ist. Wir haben es bereits in den Device-Bereichen im Mixer-Panel und im Inspektor-Panel kennengelernt, wenn eine Spur ausgewählt ist.

Der Pop-up-Browser ist sowohl im Device-Panel als auch im Arranger-Panel verfügbar. Sie rufen ihn durch einen Klick auf den Add-Device-Schalter (+) auf. Der Pop-up-Browser kann außerdem durch einen Doppelklick auf die freie Fläche zwischen Devices im Device-Panel oder durch einen Doppelklick auf die freie Fläche, die sich vor den Effekt- und Masterspur-Headern im Arranger-Panel befindet, aufgerufen werden.

Am oberen Rand des Fensters befinden sich fünf Kategorien, die wir durchsuchen können. Wir lassen zunächst den Device-Modus aktiviert.

Im großen, zentralen Bereich des Fensters befinden sich verschiedene Listen mit einer kurzen Beschreibung in der Überschrift. Wir schauen uns zunächst die verschiedenen Listen in der Mitte des Pop-up-Browsers an, von denen die ersten sechs Filter sind:

  • Oben links befindet sich die Liste Everything, mit deren Hilfe Sie sich verschiedene Kollektionen ansehen können. In der Voreinstellung sehen Sie zunächst alle verfügbaren Devices. Sie können diese Auswahl aber auch einschränken und sich nur spezielle Kategorien von Devices anzeigen lassen, wie zum Beispiel solche, die Sie als Favorites markiert haben, oder eigene Kollektionen von Devices, die Sie erstellt haben.

  • Auf der linken Seite befindet sich außerdem eine Liste, die mit Any Device Type beginnt. Hiermit können Sie sich entweder alle Arten von Devices anzeigen lassen oder die Auswahl auf bestimmte Kategorien beschränken. Folgende Kategorien sind verfügbar:

    • Ein Audioeffekt ist ein Device, bei dem sowohl am Eingang als auch am Ausgang ein Audiosignal anliegt. Audioeffekte verändern üblicherweise das Audiosignal, bevor sie es wieder ausgeben.

    • Ein Instrument ist ein Device, bei dem am Eingang ein Notensignal und am Ausgang ein Audiosignal anliegt. Instrumente verwenden eintreffende Noten, um daraus ein Audiosignal zu erzeugen.

    • Ein Note-Detector ist ein Device, bei dem sowohl am Eingang als auch am Ausgang ein Notensignal anliegt. Darüber hinaus ist die Funktionsweise nicht festgelegt. Es hängt vom Benutzer ab, auf welche Weise er einen Note-Detector einsetzen will.

    • Ein Noteneffekt ist ein Device, bei dem sowohl am Eingang als auch am Ausgang ein Notensignal anliegt. Noteneffekte verändern üblicherweise das Notensignal, bevor sie es wieder ausgeben.

    [Anmerkung]Anmerkung

    Der Pop-up-Browser passt sich der jeweiligen Situation an, in welcher er aufgerufen wurde. Er berücksichtigt den Signalpfad einer Spur und bietet Ihnen die Device-Typen an, die an dieser Stelle üblicherweise verwendet werden. Wenn Sie beispielsweise auf den Add-Device-Schalter unmittelbar vor einem Instrument klicken, erscheinen automatisch Noteneffekte.

  • Die nächste Liste beginnt mit dem Eintrag All Device Locations. Hier können Sie den Ort der Devices angeben, beispielsweise die nativen Plug-ins von Bitwig oder die Ordner mit den VST-Plug-ins inklusive Unterordner.

  • Die Liste darunter beginnt mit Any File Type. Hier können Sie die Art der Devices festlegen, wie zum Beispiel die nativen Bitwig-Devices oder ein spezielles Plug-in-Format (z. B. VST Plug-in oder CLAP Plug-in). In einigen Fällen gibt es auch Unterkategorien für die Bit-Tiefe.

  • Die nächste Liste beginnt mit der Option Any Category. Hier finden Sie eine Liste aller Kategorien von Devices, die Sie als Filteroption verwenden können. (Weitere Informationen über Device-Kategorien finden Sie am Anfang dieses Kapitels oder in Devices und Signalverarbeitung.)

  • Die nächste Liste beginnt mit der Option Any Creator. Hier können Sie die verfügbaren Devices nach Hersteller filtern.

  • Die letzte Liste auf der rechten Seite zeigt nun alle Devices an, die das Resultat der Filtereinstellungen aller vorherigen Listen sind. (Mit einem Klick auf das Sternsymbol rechts neben einem Device markieren Sie es als Favorit.)

    [Anmerkung]Anmerkung

    Wie schon im Browser-Panel (siehe Devices-Tab) kann sich am Ende der Device-Liste ein Hinweis mit einem Schalter befinden, mit dem sich redundante Plug-ins ein- oder ausblenden lassen. Im Dashboard (siehe Weitere Einstellungen) können Sie festlegen, welche Plug-in-Formate als redundant angesehen werden sollen.

Mit diesem Verfahren können Sie durch die Listen "browsen". Es ist jedoch auch möglich, gezielt in den Listen zu "suchen", indem Sie das Suchfeld oberhalb der Listen benutzen. Durch Klicken auf die Pfeiltasten in der unteren Zeile des Pop-up-Browsers können Sie dann einfach eine der angezeigten Optionen auswählen.

Um eine "Smart-Collection" aus den aktuell verwendeten Filtern zu erstellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Fensters und wählen Create New Smart Collection… aus dem Kontextmenü aus.

Sie können dieser Smart-Collection einen Namen geben und sie abspeichern und somit die aktuellen Filter- und Sucheinstellungen zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufrufen. Die gespeicherten Smart-Collections finden Sie in der Favoritenliste in der linken oberen Spalte des Pop-up-Browsers. "Smart" bedeutet in diesem Fall, dass die Kollektion dynamisch ist und automatisch auch Inhalte anzeigt, die zukünftig Teil Ihrer Bibliothek sein werden.

Um eine statische Kollektion zu erstellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Fensters und wählen Create New Collection… aus dem Kontextmenü aus. Wenn diese Kollektion im Favoritenmenü ausgewählt ist, wird jedes Element, das mit einem Stern markiert wird, zu dieser Kollektion hinzugefügt.

Um ein Device innerhalb einer Session vorzuhören, klicken Sie auf eines der Devices in der rechten Spalte des Pop-up-Browsers.

In diesem Beispiel wurde das E-Hat aus der Liste der Devices ausgewählt. Der blaue Rahmen, der den Pop-up-Browser und das E-Hat miteinander verbindet, signalisiert, dass das Instrument zum Anspielen bereit ist. Eintreffende Noten werden an das Instrument weitergeleitet und Parameter innerhalb des Device-Panels können verändert und vorgehört werden. (Falls das Fenster des Pop-up-Browsers die Parameter von einem Device verdeckt, können Sie auf das Pfeilsymbol [^] in der linken unteren Ecke klicken, um das Browserfenster zu minimieren. Mit einem weiteren Klick auf das Pfeilsymbol [>] wird das Fenster wieder auf die ursprüngliche Größe maximiert.)

[Anmerkung]Anmerkung

Um die Vorhörfunktion des Pop-up-Browsers abzustellen, deaktivieren Sie das Lautsprechersymbol am unteren Rand des Browserfensters.

Um das ausgewählte Device in Ihrer Session zu verwenden, klicken Sie auf den Schalter Ok in der rechten unteren Ecke des Pop-up-Browsers.

Um abzubrechen, ohne Ihre Session zu verändern, klicken Sie auf den Schalter Cancel in der rechten unteren Ecke des Pop-up-Browsers.

Um das Preset auszutauschen, das von einem Device verwendet wird, klicken Sie auf das Ordnersymbol innerhalb des Devices. Der nun erscheinende Pop-up-Browser ist bereits so eingestellt, dass Sie durch die Presets des Dateityps Bitwig Device Preset browsen können, die für das verwendete Device verfügbar sind.

Dies ist in großen Teilen identisch mit dem Browsen nach Devices, es werden allerdings weitere Filterlisten für Devices und Tags angezeigt. Auch die übrigen drei Modi (Multisamples, Samples und Music) besitzen eigene, spezifische Filterlisten.

Abschließend noch einige Anmerkungen zum Pop-up-Browser:

  • Innerhalb jeder Filterliste können Sie mehrere Optionen gleichzeitig anwählen. Um Einträge einer Liste an- oder abzuwählen, klicken Sie mit gehaltener CTRL-Taste (CMD-Taste auf dem Mac) auf einen Eintrag bzw. mit gehaltener SHIFT-Taste für eine zusammenhängende Auswahl (oder Abwahl).

  • In der rechten oberen Ecke können Sie zwischen den fünf Modi wechseln. Dadurch wird unter Umständen Ihr ausgewähltes Device mit einem Device ersetzt, das besser zu den ausgewählten Filtern der Listen passt. Durch die Auswahl von Multisamples, Samples oder Music im Pop-up-Browser wird beispielsweise Ihr ausgewähltes Device mit einem Sampler ersetzt. Falls Ihr ausgewähltes Device bereits ein Sampler war, wird ein anderes Soundprogramm geladen.

  • Innerhalb des Browser-Panels (siehe Das Browser-Panel) stehen Ihnen dieselben Kategorien von Filtern zur Verfügung. Rufen Sie mit einem Rechtsklick innerhalb des Panels das Kontextmenü auf und treffen Sie Ihre Auswahl im Bereich Filter Sections.

War dieser Beitrag hilfreich?

Bitte melde dich an, um uns Feedback zu senden.
Login